Raiffeisenbank Pfaffenwinkel spendet Tablets für das Schongauer Krankenhaus

Peiting, 25.06.2020

Die Raiffeisenbank hat über den Förderverein der Krankenhaus GmbH den Krankenhäusern Weilheim und Schongau je zwei Tablets für die Patientenkommunikation im Gesamtwert von 2.000 € gespendet.

Die Tablets helfen Patienten, die keinen Besuch empfangen können.

„Ziel war es, den Patienten die Kommunikation mit der Außenwelt zu erleichtern“, betonen Dr. Wilhelm Fischer, Vorsitzender des Fördervereins der Krankenhäuser und Stephan Rupprecht, Vorstand der Raiffeisenbank. Die Tablets helfen Patienten, die keinen Besuch empfangen können, bei längeren Liegezeiten oder wenn die Patienten einsam sind. „In Zeiten von Corona kam diese Spende zum richtigen Zeitpunkt“, dankt Krankenhausgeschäftsführer Thomas Lippmann. „Gerade Patienten in besonders sensiblen Bereichen können seit Corona keinen Besuch empfangen, da sind die Tablets genau das richtige Instrument.“

Dr. Wilhelm Fischer, Thomas Lippmann, Stephan Rupprecht, Lolita Hönig

Förderverein hilft da, wo das Budget nicht ausreicht

„Unsere Aufgabe ist es, für das Krankenhaus und die Patienten aktiv zu sein, wenn es aus dem allgemeinen Krankenhaus Budget nicht bezahlt werden kann“, erläutert Dr. Wilhelm Fischer die Aufgaben des Fördervereins.

15 Minuten am Videotelefon sind wie ein kleiner kurzer Besuch

Lolita Hönig, Stationsleitung der Akutgeriatrie, freut sich über die segensreiche Spende: „Die 15 Minuten am Videotelefon sind wie ein kleiner kurzer Besuch. Es ist beruhigend und befriedigend, dass sich die Patienten mit ihren Angehörigen gesehen haben.“ Die Station hat ein Programm entwickelt, wie in acht Schritten die Videotelefonie eingerichtet wird und funktioniert. Zunächst wird mit den Angehörigen besprochen, ob sie und wie sie einen Account bei Skype anlegen können. Eine Uhrzeit für das Telefongespräch wird festgelegt. Der Patient oder die Patientin wird durch eine Pflegekraft vorbereitet und gemeinsam wird bei den Angehörigen angerufen. „Gerade bei den Hochbetagten brauchten wir Hilfe von den Enkeln zuhause, die für Technik affin sind und sich mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten auskennen“, berichtet Lolita Hönig und freut sich auch über die Unterstützung im Krankenhaus von Kollegen der Medizintechnik und Schülerinnen und Schülern der Krankenpflegeschule, die Freude an dem neuen Angebot für die älteren Patienten haben.

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